Die Strompreise steigen kontinuierlich. Es lohnt sich also, Ihren Stromverbrauch und somit auch Ihre Stromrechnung zu reduzieren. Es ist nämlich auch keine Besserung in Sicht: Bis 2017 ist mit einem weiteren Preisanstieg von bis zu 30% zu rechnen.

Solaranlagen sind ein erster Weg, um Ihre Energie besser zu verbrauchen und Ihre Rechnungen zu senken - entweder indem Sie sich weitere Einnahmen durch den Weiterverkauf sichern oder indem Sie die erzeugte Energie selbst für Ihren eigenen Verbrauch nutzen. Aber auch wenn Sie bereits Solarmodulen besitzen kann es sinnvoll sein, Ihre Energiekosten weiter zu überwachen. Aktuelle Studien belegen, dass die Europäer im Durchschnitt 30% mehr Strom verbrauchen als Amerikaner und Asiaten. Wir verschwenden demnach viel Energie. Wir haben einige Ideen gesammelt, damit auch Sie Strom sparen können.

Nützliche Tools

  • Energieverbrauchskontroll-Kits: Dies sind Kits, die einfach zwischen Steckdose und elektrischem Gerät installiert werden können und den Verbrauch Ihrer Geräte erfassen und direkt an Ihren PC senden, damit Sie Ihr Verbrauchsverhalten analysieren können. Einige von ihnen ermöglichen es Ihnen auch, die Aktivierung Ihrer Geräte so zu programmieren, dass sie nur während der Nebenzeiten Strom verbrauchen. Bei einigen Modellen gibt es auch eine Standby-Sparfunktion. Diese Art von Kit kann eine gute Investition für diejenigen sein, die mit der Photovoltaik beginnen wollen; durch die genaue Bestimmung Ihres Energiebedarfs erhalten Sie eine Vorstellung davon, was für Sie am vorteilhaftesten ist, wenn Sie Ihren Strom verkaufen oder direkt verbrauchen.
  • Solaroptimierer: Der Optimierer optimiert - wie der Name schon sagt - die Leistung jedes Solarmoduls individuell. Für diejenigen, die bereits in die Photovoltaik investiert haben (oder dies beabsichtigen), der Optimierer, der Ihnen in einigen Fällen hilft, den vollen Nutzen aus Ihrer Anlage zu ziehen. Tatsächlich nimmt ein Netzwechselrichter die niedrigste Spannung in einem Strang an, d.h. eine Reihe von in Reihe geschalteten Modulen. Wenn also eines Ihrer Panels nicht so gut funktioniert - aufgrund von Schatten, schlechter Neigung oder einfach nur wegen Alterungsunterschieden zwischen Ihren Panels - ist es die Leistung der gesamten Anlage, die betroffen ist. Durch die Individualisierung der Panels hilft Ihnen der Optimierer, Ihre Produktion um bis zu 15% zu steigern. Sie werden das Stromnetz daher weniger nutzen, wenn Sie eigenen Strom verbrauchen und sauberer verbrauchen. Für Wiederverkäufer ist der Gewinn in Bezug auf das Einkommen ebenfalls sinnvoll.

Interessante Projekte

  • Das Smart House/ Smart Grid Projekt: Es ist ein zentralisiertes Steuerungsset-Projekt, das nicht nur den Verbrauch Ihrer Geräte in Ihrer Abwesenheit verwalten kann, indem es die besten Zeiten für die Inbetriebnahme ermittelt, sondern auch die Produktion von erneuerbarer Energie misst, damit Sie grüner leben können. An sonnigen oder windigen Tagen können Sie den Überschuss an Wind- und Sonnenenergie von anderen Tagen verbrauchen. Sie haben eine Solaranlage? Ein spezielles Feature ermöglicht es Ihnen, Ihre überschüssige Energie an Ihre Nachbarn weiterzugeben.
  • Das Lavrio-Gebäude mit kompletter Selbstversorgung (Athen, Griechenland):Ein klassisches Problem bei allen Gebäuden mit eigener Solar- und Windenergie-Produktion? Das wechselhafte Wetter! Wie kann man auch bei bewölktem und windlosem Wetter ohne externen Strom auskommen? Energiespeicherung ist hier das zentrale Thema. Nur so lässt sich überschüssige Energie für später einlagern. Aber Batterien nehmen viel Platz weg und sind auch nicht billig. Für dieses Projekt wurde ein neues, innovatives Speicherverfahren entwickelt: Es wandelt die erzeugte Energie durch Elektrolyse in Wasserstoff um. Das spart Platz und die Erzeugung von Wärme und Strom durch Wasserstoff verursacht keine Treibhausgase.

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