Noch vor zehn Jahren galt sie als hervorragende Investition, heute ist das Interesse an Photovoltaik aufgrund einer schwindenden Subventionierung zurückgegangen. Aber es gibt nach wie vor zahlreiche attraktive Subventionsmöglichkeiten für Projekte zur energischen Sanierung.

Alma Solar hat sich die 5 besten Subventionsangebote in Frankreich angesehen. Wer in Solarenergie investiert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und spart gleichzeitig Stromkosten ein. Die folgenden Angebote beschränken sich auf Frankreich. Aber auch die Bundesregierung und die Länder unterstützen - spätestens seit der Energiewende - die nachhaltige Energieproduktion und Projekte rund um die Photovoltaik.

1/ Einspeisevergütung für Solarenergie

Wenn Sie selbst Solarstrom produzieren, können Sie Ihre Stromproduktion zu attraktiven Preisen an den Staat weiterverkaufen. Diese Möglichkeit bietet sich nur Eigentümern, die eine Solaranlage an ihrem Erstwohnsitz betreiben. Die Solarmodule müssen zudem in das Gebäude integriert sein. Natürlich können Sie Ihre Stromproduktion auch zur Deckung Ihres eigenen Stromverbrauchs, also zum Eigenverbrauch nutzen.

2/ Steuerbefreiung

Wer seinen eigenproduzierten Solarstrom weiterverkauft, wird von der Steuerlast und Sozialabgaben (CSG und CRDS) befreit. Dies gilt für eine Stromproduktion zum Weiterverkauf von maximal 3 kWc.

3/ Prämien der französischen Agentur für Wohnungswesen (ANAH)

Die französische Agentur für Wohnungswesen (ANAH) unterstützt Haushalte mit geringem bzw. mittlerem Einkommen bei der Installation von Solarmodulen am Erstwohnsitz. Die ANAH stellt verschiedene Voraussetzungen für die Vergabe dieser finanziellen Unterstützung. Unter anderem müssen das Haus bzw. die Wohnung mehr als 15 Jahre alt sein und das Einkommen des Antragsstellers darf eine bestimmte Obergrenze nicht überschreiten.

4/ Geringerer MwSt.-Satz von 10%

Bei Solaranlagen mit einer Leistung von bis zu 3 kWc (mit 10 bis 12 Solarmodulen) gilt ein geminderter Mehrwertsteuersatz von nur 10%. Dieser gilt für die Ausrüstung sowie für die Montage. Nur bei mindestens 2 Jahre alten Gebäuden.

5/ Bankdarlehen für erneuerbare Energien

Fast alle französischen Banken und Kreditinstitute vergeben Bankdarlehen für Arbeiten zur energetischen Sanierung. Die Voraussetzungen für eine Kreditvergabe und die Zinssätze unterscheiden sich je nach Institution. Daher sollten Sie verschiedene Angebote einholen und vergleichen. Einige Banken werden Sie an die Hersteller ihres Vertrauens verweisen.

Eine weitere Möglichkeit ist der zinslose Kredit zur Förderung der ökologischen Nachrüstung („Eco PTZ“). Er wird unter bestimmten Bedingungen für Projekte zur energetischen Sanierung gewährt. Sie müssen Ihr Projekt unter anderem durch einen qualifizierten Betrieb mit „RGE“-Zertifizierung durchführen lassen.

Einige Subventionsmöglichkeiten wie etwa das zinslose Darlehen und die Subventionen der ANAH sind kumulierbar. So sollen erneuerbare Energien und insbesondere die Photovoltaik für mehr Haushalte zugänglich gemacht werden: gut für Mensch und Umwelt.