Die Arbeitsgruppe namens European Energy Network" (EnR) befasst sich mit erneuerbaren Energien. Im Rahmen ihrer Strategien zur industriellen und territorialen Entwicklung hat der EnR an die sechzig Empfehlungen veröffentlicht, in welchen vor allem die Photovoltaik besonders gut abschneidet.

Die Arbeitsgruppe „Welche Optionen für erneuerbare Energien und welche Strategie für industrielle und territoriale Entwicklung" legte dem Nationalrat ihren Bericht für die Debatte über den Energiewandel vor. Sie enthält etwa sechzig Vorschläge für alle Sektoren, einschließlich der Photovoltaik. Der SBF ist mit den wichtigsten Maßnahmen zufrieden.

m Rahmen der nationalen Debatte über den Energiewandel hat die Arbeitsgruppe "Erneuerbare Energien" gerade ihren Bericht an den Nationalen Debattenrat (CNDTE) übermittelt. Nach etwa zehn Sitzungen, an denen die 65 Teilnehmer dieser Gruppe teilnahmen, wurde ein Satz von 60 Maßnahmen vorgeschlagen. Unter ihnen schlägt die Gruppe vor, ein neues, sehr ehrgeiziges Ziel für die Photovoltaik zu setzen: 15 oder sogar 25 GW statt 5,4 GW im Jahr 2020 zu erreichen!

Die etwa sechzig vorgelegten Vorschläge wurden von der Mehrheit der Mitglieder der Arbeitsgruppe unterstützt. Einige von ihnen betreffen alle Sektoren, wie z.B. die Forderung nach Vereinfachung der Verwaltungsverfahren (beantragt durch Wind-, Photovoltaik- oder Geothermieanlagen), die industrielle Entwicklung oder die verstärkte Unterstützung in den französischen überseeischen Departements. Weitere Maßnahmen sind sektorspezifischer Natur: Auch hier geht es der Photovoltaik um die Erhöhung der Förderfähigkeit für Anlagen mit einer Leistung von weniger als oder gleich 250 kWp, die bisher einem Ausschreibungsverfahren unterzogen wurden. Der Bericht schlägt auch vor, den Ademe Chaleur-Fonds zu verdoppeln oder einen Biomasse-Mobilisierungsfonds (Holzenergie) einzurichten.

Bereit für 2020

„Die Arbeitsgruppe konzentrierte sich hauptsächlich auf Politiken und Maßnahmen zur bestmöglichen Entwicklung der Erzeugung erneuerbarer Energien und ihrer Sektoren", heißt es im Dokument. Denn das Ziel, an das der Bericht erinnert, ist es, die für Ende des Jahrzehnts prognostizierten Zahlen zu erreichen: "Erstens geht es darum, die notwendigen Impulse zu geben, um die Ziele des Energie-Klima-Pakets bis 2020 zu erreichen, das noch erhebliche Anstrengungen erfordert, um den Anteil der erneuerbaren Energien am Endverbrauch von 13,4% (Ende 2011) auf 23% (2020) zu steigern".

Es überrascht nicht, dass die Union für erneuerbare Energien ihre Zufriedenheit mit den im Bericht enthaltenen Maßnahmen zum Ausdruck brachte. Jean-Louis Bal erklärt: „Es ist von größter Dringlichkeit, im Jahr 2020 unsere Ziele erreicht zu haben. Dieses Jahr ist ein Meilenstein. Dann muss Frankreich starke Industriesektoren entwickelt haben, die Arbeitsplätze und Wachstum schaffen, damit die auf seinem Territorium ansässigen Unternehmen neue und ehrgeizigere Ziele erreichen können. Nach Angaben des SBF wären neue Energieformen in ökologischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht von Vorteil für das Land. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen die CNDTE tatsächlich ergreifen wird und ob ihre Umsetzung rechtzeitig erfolgt.

Quelle: batiactu.com